Landesregierung verzichtet auf schnelle Realisierung der A44 - BUND Klagen gegen Sofortvollzug in zwei Abschnitten erfolgreich

27.04.2012

Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) ist mit seinen Klagen gegen die sofortige Vollziehung von zwei Planfeststellungsbeschlüssen zum Bau der A44 in der Sache erfolgreich. Die Landesregierung sichert zu, dass sie die eigentlichen Baumaßnahmen für die Autobahn bis nach den Entscheidungen in der Hauptsache zurückstellt. Der Naturschutzreferent des BUND, Thomas Norgall, bewertet die Haltung des Landes als einen Sieg der Vernunft: „Angesichts der Finanzknappheit der öffentlichen Hand und der ständig abnehmenden Verkehrszahlen weiß niemand, ob die A44 wirklich fertiggestellt wird. Da ist es richtig, mit dem Bau nicht schon vor der Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts zu beginnen.“

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Erdgassuche und zweifelhafte Abbaumethode Fracking auch bald im Werra Meißner Kreis?

Am Beispiel Nordrhein-Westfalens können Sie sehen, was evtl. auch auf Sie zukommt.

mehr Infos auf   www.bund-nrw.de

Für eine saubere Werra und den Erhalt von Arbeitsplätzen in der Kaliindustrie durch Umweltschutz

Auch dieses Jahr gibt es wieder eine
Kanutour für eine salzfreie Werra.

Am Sonntag, dem 15. April 2012 paddeln wir von Eschwege nach Bad Sooden Allendorf.
Treffpunkt ist wieder Kanurado am Werratalsee.

Mehr Infos...

Kripplöcher in Frankershausen

Liebe BUNDler und andere Natur- und WanderfreundInnen!

Hier sind die nächsten Termine für unsere Wanderungen:

Am 12. Mai geht es von Oberroßbach zum Bilsteinturm.
Treffpunkt 14.00 Uhr am Wanderparkplatz in Oberroßbach.

Am Sonntag, dem 10. Juni gibt es eine geführte  Schmetterlingswanderung. Treffpunkt: 10.00 Uhr!! am Sportplatz in Frankershausen. Dauer ca. 2-3 Stunden.Genauere Infos folgen noch.

Fragen beantwortet gerne Christiane Uhl.
Mail: c.caecilia@web.de

Jahrestag Fukushima

Auch Kraniche aus dem Werra-Meißner-Kreis landeten in Fukushima: Der BUND Bundesverband hatte dazu aufgerufen 1000 Papierkraniche zu falten. Sie sollten als Zeichen unserer Solidarität dort am Jahrestag der Atomkatastrophe von Hubert Weiger als Geschenk übergeben werden.
Auch Mitglieder des BUND Kreisverbandes machten mit. Zum Beispiel falteten beim Planungsfrühstück die TeilnehmerInnen etliche Kraniche und schickten sie nach Berlin. Dort kamen statt der erwünschten 1000 Kraniche 10 000 an. Mehr zur Übergabe der Kraniche in Fukushima unter folgendem link: http://www.bund.net/themen_und_projekte/atomkraft/aktiv_werden/1000_kraniche_fuer_japan/

Podcast zur A44

Dies ist ein Mittschnitt des "Umweltkaleidoskops" von Rundfunk Meissner. Als Gast stellt sich Wolf von Bültzingslöwen den Fragen zur A44.

Zum Anhören:
http://www.rundfunk-meissner.org/index.php?option=com_content&view=article&id=38&Itemid=26

Zum Runterladen:
http://www.rundfunk-meissner.org/podcasts/umweltkaleidoskop_A44.mp3

BUND Werra-Meißner pro Windkraft!

Der Vorstand des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland im Werra-Meißner Kreis stellt klar: „Für Mensch, Natur und Wirtschaft ist es gleichermaßen überlebenswichtig, das drohende Kippen des Klimas zu verhindern“. Nachteilige Auswirkungen von Windenergieanlagen auf  Natur- und Artenschutz seien bei korrekter Planung vermeidbar.
Das Argument der Beeinträchtigung des Landschaftsbildes müsse mit Blick auf den Klimawandel kritisch hinterfragt und gegebenfalls neu bewertet werden:  „Gegen die Sendemasten auf dem Hohen Meissner und die bis vor etlichen Jahren dort stehende Radarkuppel und die Abhörtürme hat nie jemand protestiert. Das ästhetische Empfinden der Menschen ist eben unterschiedlich – den einen stört’s, den anderen nicht,“ erklärt Helga von Bültzingslöwen, BUND Vorsitzende des Kreisverbandes.
Dies bedeute aber keinesfalls, dass man nun die Landschaft mit Windkraftanlagen vollstellen solle. Die Aufgabe der Genehmigungsbehörden und der Vorhabensträger werde jedoch deutlich anspruchsvoller. Hierzu Thomas Norgall, stellvertretender Geschäftsführer des BUND Landesverband Hessen: „Gute Vorrangflächenplanung minimiert die Umweltauswirkungen und schafft maximale Investitionssicherheit. Je konkreter die Vorrangstandorte und -flächen durch den Staat im Rahmen seiner Regionalpanung untersucht werden, desto sicherer ist die Frage beantwortet, ob ein Standort die Artenschutzprüfung besteht und desto höher ist die Sicherheit für die Investoren.“

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BUND Nordhessen Magazin

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